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03. Juli 2013
Gesundheitsbelastungen durch dentale Materialien
Diagnose und Therapie

Das Leben geht nicht spurlos an uns vorüber, auch nicht an den Zähnen. Der Verlust einzelner Zähne oder kompletter Zahnreihen macht Zahnersatz erforderlich. Das ist eine segensreiche Entwicklung, um die Kaufähigkeit und damit die Lebensqualität zu erhalten.

Diese Fremdkörper im Mund können aber auch gesundheitliche Nachteile mit sich bringen. Durch den täglichen Gebrauch lösen sich immer geringe Bestandteile aus den dentalen Materialien (Füllungen, Brücken, Kronen) heraus. Ein Teil dieser herausgelösten Bestandteile lagert sich im Organismus ab. Aktuelle Forschungsergebnisse belegen diese Zusammenhänge.

Fast alle zahnmedizinischen Ersatzmaterialien (u.a. Metall-Legierungen, Reinmetalle, Kunststoffe, Wurzelfüllungen, Keramiken, Zemente, Farbpigmente und Klebstoffe) stehen täglich ununterbrochen als Fremdstoffe in Kontakt mit dem Immunsystem des Organismus. Diese Fremdmaterialien zwingen das Immunsystem zu reagieren. Bei Toleranz ergeben sich keine Beschwerden. Es gibt aber zahlreiche Patienten, die darauf reagieren. In diesen Fällen induziert das Immunsystem lokale und / oder systemische Abwehrreaktionen unterschiedlichster Art.

Symptome bei Unverträglichkeit dentaler Materialien
  1. Lokale Gesundheitsstörungen in der Mundhöhle (Schleimhautrötungen, Aphten, Herpes, Parodontitis, Metallgeschmack, Zungenbrennen)
  2. Regionale Gesundheitsstörungen z.B. im Bereich anderer Schleimhäute (Erkrankungen im Bronchialbereich, chron. Kieferhöhlenentzündungen, Darmschleimhautveränderungen)
  3. Systemische Gesundheitsstörungen.
  • Störungen des Immunsystems (allergische Sensibilisierungsreaktionen, chron. Entzündungsprozesse, Immundefizite, Autoimmunprozesse
  • Neurologische und psychiatrische Störungen (chron. Müdigkeit, Mattigkeit, Schwäche, Leistungsabfall, neurologische Funktionsstörungen wie Störungen der Konzentration von Gedächtnisfunktionen, Nervosität und Reizbarkeit, Schlafstörungen und depressive Störungen)
  • Chron. Schmerzen (chron. Kopf-Gelenk- Muskel- und Weichteilschmerzen), metallische Zahnmaterialien können Reizwirkungen u.a. auf Nervenfasern ausüben.
  • Herz-Kreislauf-Symptome (Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris)
  • Hormonelle Erkrankungen (Menstruationsstörungen, Schilddrüsenüber- oder unterfunktionen, Haarausfall)

Diagnose der Materialunverträglichkeit

Wie kann man feststellen, ob Ihre Gesundheit in der Mundhöhle durch die Materialien belastet werden?
  • Ein einfach durchzuführender Speicheltest kann uns Aufschluss darüber geben, ob bereits aus den Materialien Bestandteile freigesetzt werden, in den Speichel gelangen und den Patienten krank machen.
  • Wie kann man austesten, welche Materialien für die neuen Zähne auch Implantate - für den Patienten gesundheitsfreundlich sind?

    In Speziallaboratorien werden hochtechnisierte, biomedizinische Tests ausgewertet und machen so die Auswahl des individuell passenden Werkstoffes für die neuen Zähne oder auch für ein Implantat möglich.

    Eine schonende Alternative für chronisch kranke Patienten sind heute komplett metallfreie Zähne (auch Implantate) aus Keramik, dem sog. Zirkondioxid.

    Die Hightech-Keramik Zirkondioxid wurde für den Einsatz in der Weltraumtechnik entwickelt. In der Medizin wird das Material bereits seit mehr als 20 Jahren erfolgreich eingesetzt, z.B. in der Hüftgelenkschirurgie, oder bei Gehör und Fingerprothesen. Seit einiger Zeit ist es möglich, diese Höchstleistungswerkstoffe auch in der Zahnmedizin einzusetzen.

    Zirkondioxid ist absolut reaktionslos. Es können sich keine Bestandteile zersetzen und in den Körper gelangen. Eine Sensibilisierung des Körpers ist ausgeschlossen.

Entgiftungstherapie

Wenn die Materialien in der Mundhöhle entfernt worden sind, ist die Quelle beseitig. Die in den verschiedenen Geweben abgelagerten Materialbestandteile schädigen aber weiterhin das Immunsystem. Um diese Deponien zu entschlacken, ist eine gezielte, individuelle Entgiftungstherapie zwingend notwendig. So beträgt z.B. die Halbwertzeit, also die Zeit, bis sich die Hälfte gelöst hat, bei Metallen im Gehirn über 25 Jahre. Um diesen Zeitraum erheblich zu verkürzen, wird eine sog. Entgiftungstherapie durchgeführt. Diese wird von einem ganzheitlich tätigen Therapeuten/in maßgeschneidert auf den Patienten abgestimmt.

Da jeder Patient anders reagiert, entgiftet auch jeder Patient unterschiedlich, abhängig z.B. von der Funktion der Niere, der Leber, des Darms u.a. Außerdem reagiert der Organismus unterschiedlich, so dass verschiedene Methoden und Heilmittel zum Einsatz kommen.

Diese Entgiftungsbehandlung wird nicht vom Zahnarzt durchgeführt. Ärzte für Naturheilverfahren und Heilpraktiker haben die entsprechenden Kompetenzen.

Wir wollen, dass Sie gesund werden!

Quelle: Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch



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