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19. Juli 2013
Entgiften durch Ölsaugen

Seit einigen Jahren macht eine traditionelle Heilmethode von sich reden, die wir Ihnen gerne als Begleittherapie zur Parodontosebehandlung ans Herz legen möchten. "Ölsaugen" nach dem ukrainischen Professor Dr. Karach.

ANWENDUNG DER ÖL-MUNDSPÜLUNG

Entgiften durch ÖlsaugenDas Heilverfahren selber ist von verblüffender Einfachheit. Ein Esslöffel voll Pflanzenöl (mindestens jedoch ein Teelöffel) wird in den Mund genommen und etwa zehn bis zwanzig Minuten lang im Mund gelutscht, gespült und durch die Zähne hin und her gesaugt. Bei dem Öl sollte es sich um reines, kaltgepresstes Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumen- oder Olivenöl) handeln. Das ursprünglich dickflüssige Öl wird durch das Spülen dünnflüssig. Nach dem Spülen wird das Öl ausgespuckt. Es darf auf keinen Fall hinuntergeschluckt werden. Da das Öl nach der Anwendung eine große Menge von Giftstoffen beinhaltet, muss die Mundhöhle nach dem Ausspucken mit Wasser gespült werden. Die Zähne sind mit einer Zahnbürste gründlich zu reinigen. Normalerweise genügt eine Anwendung je Tag, die am besten vor dem Frühstück durchgeführt wird. Zur Beschleunigung der Heilwirkung kann aber auch dreimal täglich immer mit möglichst nüchternem Magen vor den Mahlzeiten gespült werden.

WIRKUNGSPRINZIP

Wodurch der gesundheitliche Effekt des Ölsaugens bewirkt wird, ist noch weitgehend unerforscht. Sicherlich wird die Lymphaktivierung und die daraus resultierende Entgiftung und Entsäuerung durch den verstärkten Speichelfluss eine wichtige Rolle spielen. Zusätzlich aktiviert die Saugbewegung - ähnlich wie beim Kleinkind - die Thymusdrüse, die den Stoffwechsel anregt und Lebensenergie weckt.

Außerdem wirkt das Ölsaugen ähnlich wie eine Massage der im Mund befindlichen Akupunktur-Punkte, die mit den Körperorganen korrespondieren. Häufig kommt es zu Beginn der Therapie zu einer scheinbaren Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Medizinern ist diese "Erstverschlimmerung" auch von anderen nicht-chemischen Heilverfahren her bekannt. Es besteht von daher kein Grund, die Therapie abzubrechen. Vielmehr signalisiert der Körper mit dieser Reaktion, dass die Krankheitsherde sich auflösen und Abbauprodukte mobilisiert und abtransportiert werden. Der Organismus beginnt sich zu erholen.

Da es sich bei Öl um ein natürliches Produkt handelt, sind die Nebenwirkungen ausgeschlossen. Wann sich die ersten Zeilerfolge abzeichnen, hängt nicht nur von der Gesamtkonstitution eines jeden einzelnen Patienten ab, sondern auch vom Krankheitsbild.

ANWENDUNGEN

Wenngleich die bisherigen Erfahrungen mit der Öltherapie auf vielfältige Anwendungsmöglichkeiten deuten, so stehen doch die Heilerfolge bei Erkrankungen des Mundraums im Vordergrund. Professor Karach weist darauf hin, dass die Belastung des Organismus mit Industriegiften und Schwermetallen (z. B. Quecksilber aus Amalgam) bei regelmäßiger Anwendung vermindert wird. Das Ölsaugen ist demnach vor allem eine Entgiftungstherapie. Somit erweist sich das Ölsaugen als ideales Mittel, um die Parodontosebehandlung auch zuhause aktiv fortzusetzen. Das Zahnfleischbluten lässt nach. Das Zahnfleisch wird entgiftet und gestrafft und damit seine Regeneration angeregt.

ZUSAMMENFASSUNG

  • Verwenden Sie ausschließlich kaltgepresstes Sonnenblumen- oder Olivenöl!
  • 3 x täglich einen Esslöffel auf leeren Magen (vor dem Essen).
  • Zehn bis zwanzig Minuten im Mund hin und her saugen.
  • Das ausgesaugte Öl nicht herunterschlucken!
  • Nach dem Ausspucken den Mund mit Wasser spülen.
  • Zähne putzen!

Quelle: Deutsche Parodontose Hilfe e.V. Herne, Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch



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