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27. November 2013
Asthma und Ekzeme durch Fast Food

Neuseeländische Studie beweist Zusammenhänge

Wenn Kinder und Jugendliche drei Mal oder häufiger pro Woche Fast Food essen, erhöht sich ihr Risiko, an schwerem Asthma, Nasenschleimhautentzündungen und Ekzemen zu erkranken.

Muss jeder tote Zahn entfernt werden? Bis vor wenigen Jahren entschied jeder verantwortungsbewusste Zahnarzt: ja. Die Gefahr, eine Folge-Erkrankung durch nicht restlos entfernbare Bakterienreste in kleinsten Wurzelkanälen war einfach zu groß.

Auf diesen Zusammenhang lässt nun eine groß angelegte internationale Studie der University of Auckland in Neuseeland schließen.

Im Rahmen der Untersuchung wurden Daten von mehr als 319.000 Jugendlichen im Alter von 13-14 Jahren aus 107 Gesundheitszentren in 51 Ländern und von mehr als 181.000 Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren ausgewertet.

Die teilnehmenden Kinder und Eltern machten Angaben darüber, wie häufig bestimmte Krankheitssymptome, wie schweres Atmen bei Asthma oder eine laufende/verstopfte Nase und juckende/tränende Augen bei der allergischen Rhinokonjunktivitis, eine Art Heuschnupfen, auftraten. Außerdem informierten sie das Forscherteam über aufgetretene Ekzeme und über ihre wöchentlichen Essgewohnheiten.

Asthma und Ekzeme durch Fast FoodUnter den Jugendlichen konnte Fast Food durchweg mit akuten und schweren Symptomen der drei o.g. Erkrankungen in Verbindung gebracht werden und zwar in allen Gesundheitszentren der teilnehmenden Länder, unabhängig vom Geschlecht und der finanziellen Situation der Probanden.

Stand bei den Testteilnehmern drei Mal oder häufiger pro Woche Fast Food auf dem Speiseplan, erhöhte sich das Risiko, an schwerem Asthma zu erkranken, bei den Jugendlichen um 39 % und bei den Kindern um 27 %. Auch das Auftreten von Ekzemen und der Schweregrad von Nasenschleimhautentzündungen erhöhten sich insgesamt.

Im Rahmen der Studie kamen die teilnehmenden Gesundheitszentren außerdem zu dem Ergebnis, dass man durch den Verzehr von Obst den drei oben genannten Krankheiten vorbeugen kann. Aßen die Testteilnehmer drei Mal oder häufiger pro Woche Obst, verringerte sich die Schwere der Symptome bei den Jugendlichen um 11 und bei den Kindern um 14 %.

Das Forscherteam weist darauf hin, dass es zwei plausible Erklärungen für die Untersuchungsergebnisse gibt: Fast Food enthält einen hohen Anteil an gesättigten und Transfettsäuren, die unser Immunsystem beeinträchtigen, während Obst reich an Antioxidantien und weiteren nützlichen Inhaltsstoffen ist.

Quelle: Mensch & Mund, 2. Jahrgang 1/2013



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