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Menschen mit einer stark ausgeprägten Zahnarztangst (Dentalphobie)
meiden den Zahnarzt häufig über viele Jahre. Meist löst die
Angst dabei einen Teufelskreis aus. Je länger der Zahnarztbesuch nicht
erfolgt, umso schlechter werden die Zähne. Und je schlechter die Zähne,
umso größer wird die Angst vor einer Behandlung.
Psychische Folgen
 Viele
Patienten, die Angst vor dem Zahnarzt haben,
leiden aufgrund ihres Gebisszustandes an mangelndem Selbstwertgefühl
oder psychischen Problemen bis hin zur sozialen Isolation.
Häufig wird nur noch hinter vorgehaltener Hand gelacht, aus Scham, das Gegenüber könnte die Zahnlücken sehen. Die Lebensqualität wird erheblich beeinträchtigt.
Körperliche Folgen der Zahnarztangst
 Darüber hinaus kann eine lange Zahnbehandlungsabstinenz aber auch Folgen für die körperliche Gesundheit haben. Mittlerweile existieren viele Untersuchungen, die nachweisen, dass zwischen Zähnen und Organismus enge Wechselwirkungen bestehen.
Einige Beispiele
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Eine nicht behandelte Zahnfleischentzündung (Parodontitis) erhöht das Risiko einer Herzerkrankung auf das 2,2fache. Auch das Schlaganfallrisiko erhöht sich. |
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Schwangere mit einer nicht behandelten Parodontitis tragen ein um das 7fach höhere Risiko einer Frühgeburt. |
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Parodontitis kann eine Zuckerkrankheit (Diabetes) verschlimmern und sogar auslösen. |
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"Tote" Zähne können die Ursache von Kopfschmerzen, Allergien, Muskelbeschwerden, Konzentrationsschwäche oder chronischer Müdigkeit sein. Den toten Zahn bemerkt man meist nicht, denn er selbst bleibt in aller Regel schmerzfrei. |
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Ein falscher Biss, also eine Fehlstellung der Zähne zueinander, führt häufig zu Symptomen wie Kopf- oder Rückenschmerzen, aber auch Tinnitus. |
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Wenn Zähne fehlen, ist die Kauleistung eingeschränkt. Bekannte Folgen sind Mangel- oder Unterernährung. |
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